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Bezuschussung osteopathischer Behandlungen durch die Krankenkasse z.B. TKK , AOK, …

Osteopathie ist gar nicht so teuer, wie viele denken, denn was einige nicht wissen, viele Krankenkassen bezuschussen die osteopathische Behandlung. Erkundigen sie sich doch mal bei ihrer Kasse. Zwar wird manchmal eine ärztliche Verordnung verlangt, aber viele Ärzte und Orthopäden verschreiben inzwischen immer häufiger Osteopathie, da auch sie von ihrer Wirkungsweise angetan sind.

Bezuschussung osteopathischer Behandlungen durch die Krankenkasse z.B. TKK , AOK, …

Osteopathie ist gar nicht so teuer, wie viele denken, denn was einige nicht wissen, viele Krankenkassen bezuschussen die osteopathische Behandlung. Erkundigen sie sich doch mal bei ihrer Kasse. Zwar wird manchmal eine ärztliche Verordnung verlangt, aber viele Ärzte und Orthopäden verschreiben inzwischen immer häufiger Osteopathie, da auch sie von ihrer Wirkungsweise angetan sind.

Bezuschusschung Osteopathischer Behandlungen durch die AOK

Schon gewusst ?
Die AOK bezuschusst pro Kalenderjahr bis zu drei osteopathische Behandlungen mit je 50,- €.
Dazu muss die Behandlung medizinisch notwendig sein, sprich man braucht eine ärztliche Verordnung, die dann zusammen mit den Rechnungen eingereicht wird.
Also, wozu Geld verschenken ?
Schnell eine Verordnung besorgt und einen Termin vereinbart !!
Auch viele andere Krankenkassen bezuschussen inzwischen ostheopathische Behandlungen.

(Alle Angaben ohne Gewähr. Zur Sicherheit auch immer noch mal bei der Krankenkasse nachfragen! )

Unsere Gesundheit im Wechsel der Jahreszeiten…

…oder , wie kommen wir am besten durch den Winter ?

Jetzt in der dunklen Jahreszeit bekommen wir es wieder zu spüren; unser Körper fordert mehr und mehr Achtsamkeit. Konnten wir im warmen Sommer so einiges weg drücken, sind sie nun wieder da, die unterschiedlichen Beschwerden.

Aber nicht nur das nasskalte Wetter trägt hier seine Schuld, sondern auch unser eigenes Verhalten.
Wer merkt es nicht, dass nun viel weniger Kraft und Energie da ist ?

Das ist auch ganz natürlich so, hier in unseren Breitengraden. Der Winter ist die Zeit der Ruhe und Regeneration. Unser Gehirn registriert weniger Licht und alle Systeme werden etwas runtergefahren, der Körper möchte sich  erholen.

Aber was machen wir, vor allem in der Vorweihnachtszeit ?

Es wird zum Geschenke Shoppen gerannt, alle möglichen Weihnachtsfeiern stehen an, dekoriert muss auch noch werden ..und..und..und.

Wo bleibt da die Erholung, die unser Körper doch einfordert ?

Hier nun zwei ganz einfache und praktische Tips, wie man trotz alle dem voller Energie und Freude durch diese Zeit kommt :

1
Verwandeln sie doch einfach mal all ihre  „Ich-muss-noch“   in  „Ich-will-noch“.

Ein Ich-will, impliziert auch gleich immer Freude an dem, was man da machen will. Freude bedeutet, dass unser Körper Endorphine ausschüttet, diese stärken das Immunsystem und schenken Kraft.

Ein Beispiel:
Diese zwei Sätze kennt bestimmt fast jeder von uns : „Ich muss abnehmen !“ , oder   „Ich muss mehr Sport machen!“
Und hat es funktioniert?

Jetzt machen wir daraus doch einfach mal ein „Ich will gesund sein!“ , und automatisch folgt daraus ein  :
“ Ich will mich gesund ernähren!“ und „Ich will mehr Sport treiben!“

2
Gönnen sie ihrem Körper die Ruhe, die er einfordert.

Das soll jetzt nicht heißen, dass sie den ganzen Winter über auf dem Sofa rumhängen sollen.
Nein, Ruhe bedeutet: keinen Stress und keine Hektik !
Maßvolle Bewegung bedeutet Erholung für den Körper, Stresshormone werden abgebaut.

Also machen sie ausgedehnte Spaziergänge, gehen eine Runde entspannt Joggen, ohne Ohrenstöpsel.
Sorgen sie dafür, dass ihr Körper auch jetzt in der dunklen Jahreszeit genug Licht abbekommt.

 

Und sollte es doch mal zwicken und zwacken, dann bin ich natürlich für sie da.
Sei es mit einer osteopathischen Behandlung, einfach mal einer entspannenden Massage oder beim Yoga. 😉

 

 

 

Der Einfluss von Dauerstress auf unser Immunsystem

Wie Meditation unsere Gesundheit stärkt.

Damit unser Körper einwandfrei funktionieren kann, brauchen wir ein ausgewogenes Verhältnis von Aktivität und Entspannungsphasen.

Nun leben wir aber in einer sehr schnelllebigen Zeit, stürzen von Termin zu Termin, sind immer erreichbar und auch
beim Joggen im Wald stecken uns noch die Ohrstöpsel im Kopf.

Wann kommen wir eigentlich zur Ruhe ?

In meiner Arbeit als Osteopathin treffe ich auf immer mehr Menschen die unter Schlafproblemen, Abgeschlagenheit, Burn-Outs etc. leiden. Unser Geist arbeitet unaufhörlich ist ständig am planen, selbst nachts.

Aber ist das bei unserem Lebensstil eigentlich noch verwunderlich?

Dass das Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat, ist selbstverständlich.
Unter Dauerstress schütten unsere Nebennieren vermehrt das Hormon Cortisol aus, in seiner Wirkungsweise dem medizinischem Cortison sehr ähnlich. Dieses Hormon bewirkt u. a. eine Abschwächung des Immunsystem und einen Anstieg des Blutzuckers, was wiederum eine negative Beeinflussung unseres Stoffwechsels zur Folge hat.

Wie aber können wir aus diesem Kreislauf ausbrechen ?

Heutzutage ist es viel wichtiger, als in früheren, nicht von Social-Medias geprägten Zeiten, uns ganz bewusst Raum
für Ruhe und Entspannung zu gönnen. Nicht umsonst biete ich in meiner Praxis, neben der Osteopathie auch Yoga-Kurse und Massagen an.

Aber oft ist unser Geist gar nicht mehr fähig, wirklich zur Ruhe zu kommen.
Hier helfen die unterschiedlichen Techniken der Meditation, um wieder tatsächlich entspannen zu können.
Durch Meditation schafft man es sein Energie Level wieder anzuheben, zu mehr inneren Ruhe und Gelassenheit zu kommen, und somit mehr Erfolg in seinen Aktivitäten zu haben, was immer das auch für jeden im Einzelnen bedeuten mag.

Besuchen sie doch einmal einen unserer  Meditations – Workshops und lassen sich von der tiefen Wirkung der Meditation überzeugen.

 

Das Immunsystem in der Osteopathie

Jetzt ist es wieder soweit. Kaum hat der Herbst um die Ecke geschaut fängt es wieder an mit den Schnupfennasen und der Husterei und es wird Zeit unser Immunsystem zu stärken.

Aber welche Rolle spielt die Osteopathie dabei ?

In der Osteopathie haben wir die Möglichkeit allgemein und lokal auf das Immunsystem einzuwirken.
Allgemein dadurch, dass durch die Behandlung von Faszien und Verspannungen im Gewebe insgesamt die Zirkulation von Lymphe und Blut verbessert wird und somit Krankheitserreger erst gar nicht richtig Fuß fassen können. Außerdem gibt es spezielle Techniken um die Durchblutung von Milz und Leber zu verbessern, zwei  für das Immunsystem so entscheidende Organe.
Auch den Darm in seiner Funktion als wichtiges Organ des Immunsystems, können wir mit einer osteopathischen Behandlung unterstützen. Natürlich dürfen wir hier die Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung und einer gesunden Darmflora nicht vergessen.

 

Und lokal werden die Regionen behandelt in denen es regelmäßig zu Infekten kommt. Wie schon im Artikel über Ernährung erklärt, kommt es bei einer Entzündung zu Verklebungen im umliegenden Bindegewebe ( Faszien), welche sich mit geübten Händen als Widerstände ertasten lassen. Die Organe verlieren dadurch etwas an ihrer Beweglichkeit gegenüber den anliegenden Strukturen und haben dadurch keine optimale Ver-  bzw. Entsorgung mehr und neigen eher dazu erneut zu erkranken.
So können wir zum Beispiel bei wiederholten Infektionen der Atemwege den Thorax ( Brustkorb ) behandeln und somit die Bewegung der Lunge und Bronchien verbessern und somit deren Durchlüftung. Bei Problemen der Nebenhöhlen gibt es auch hier die Möglichkeit über eine kraniale Behandlung die Situation positiv  zu beeinflussen.

 

Natürlich muss hier erwähnt werden, das bei akuten, fiebrigen und eitrigen Erkrankungen zu erst einmal der Arzt aufgesucht werden sollte, um hier nichts zu verpassen und eine eventuelle Ausbreitung eines bakteriellen Infekts auf andere lebenswichtige Organe zu vermeiden. Zwar reicht auch hier häufig die Naturheilkunde aus, aber manchmal, wie z.B. einer Lungenentzündung oder einer Infektion mit Streptokokken muss es dann eben doch Antibiotika sein.

 

Eine osteopathische und naturheilkundliche Nachbehandlung macht aber, aus oben genannten Gründen auf jeden Fall Sinn. Sei es um die nach der Entzündung zurückgebliebenen Restringtionen zu lösen oder die Darmflora nach einer Antibiotika Behandlung wieder intakt zu setzen, wodurch das Immunsystem  gestärkt und erneuten Infekten entgegen gewirkt werden kann.

 

 

Osteopathie und Psyche – Die Behandlung von psychosomatischen Störungen in der Osteopathie

Heutzutage finden wir immer mehr Krankheitsbilder, die dem Symptomenkreis der psychosomatischen Störungen zugeordnet werden. Bei dieser Form der Erkrankung ist oft nicht mehr genau zu erkennen, was die Ursache und was die Wirkung ist. Ein großes Problem der Patienten ist es, dass ihre körperlichen Beschwerden oft nicht ernst genommen werden, da häufig eine organische Ursache nicht zu finden ist. Es werden sehr schnell Psychopharmaka verschrieben und der Patient mit seinen körperlichen Beschwerden sozusagen alleine gelassen.

 

Aber gerade diese körperlichen Beschwerden sind es ja, was den Patienten am meisten stört, oder in seinen alltäglichen Handlungen einschränkt. Sie sollten also unbedingt ernst genommen und behandelt werden.
Bei einer psychosomatischen Erkrankung handelt es sich oft um einen Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt.
Zwar sind es tatsächlich meist Dauerstress oder emotionale Krisensituationen, welche die Beschwerden hervorgerufen haben, dies ist aber des Öfteren vom Patienten nicht mehr nachvollziehbar oder wird mit den Symptomen nicht in Zusammenhang gebracht.

 

Gerade in der Osteopathie haben wir die Möglichkeit einen positiven Einfluss auf den Verlauf einer solchen Störung zu nehmen, da das Entstehen der unterschiedlichen Symptome häufig auf eine Überreizung des vegetativen Nervensystems zurückzuführen ist und wir hier mit den entsprechenden Techniken wieder ein Gleichgewicht herstellen können.
Es gilt also erst einmal die körperlichen Beschwerden zu lindern, um dem Patienten wieder so viel Stabilität zu geben, dass dieser sich dann auch  seinen versteckten Problemen zuwenden kann.

 

Während meiner Ausbildungszeit habe ich auch verschiedene Schulungen zum Thema Psychologie absolviert, so dass mir gerade diese Patienten sehr am Herzen liegen. Gerne helfe ich ihnen im Gespräch dabei, die geeignetste Therapieform für sie zu finden, sei es nun klassische Gesprächstherapie, Kinesiologie oder Hypnose Therapie und, wenn gewünscht, an geschulte Therapeuten auf diesen Gebieten weiter zu verweisen.
Auf dies Art ist es möglich gemeinsam körperliche und emotionale Probleme zu behandeln.

 

 

 

 

Osteopathie und Ernährung Teil 2

Der Einfluss des Darms auf unsere Wirbelsäule

Um die Bedeutung einer gesunden Ernährung für die Osteopathie noch klarer zu machen, kommen wir nicht umhin einen großen Muskel des Körpers genauer zu betrachten, den M. Iliopsoas. Dieser Muskel verbindet die untere Wirbelsäule mit Becken und Beinen, ist daher sehr entscheidend für unsere Statik. Seine Hauptbewegungen sind :
Seitneigung und Drehung des Rumpfes, Rumpfbeuge und Außenrotation des Oberschenkels. Da er direkt an den Wirbeln ansetzt hat er einen großen Einfluss auf deren Stellung.

In welchem Zusammenhang steht dieser Muskel nun aber mit unserer Ernährung ?
Teile des Dickdarms stehen in direktem Kontakt mit der Faszie diese Muskels, wodurch er von Verdauungsstörungen irritiert werden kann. Ein irritierter Muskel neigt dazu, zu verspannen, wodurch es in diesem Fall zu Fehlstellungen der Wirbel und Blockaden des unteren Rücken kommen kann. Auch starke Gärungsprozesse oder ein zu langes Verweilen des Speisebreis im Darm, können den M. Iliopsoas negativ beeinflussen, da es dann zu einer leichten Entzündung im Umliegenden Gewebe kommt.

Ein weiteres sehr wichtiges Organ, welches in enger räumlichen Beziehung zu diesem Muskel steht und mit unserem Essverhalten bzw. Trinkverhalten zu tun hat, ist die  Niere. Sie liegt dem M. Iliopsoas direkt auf , so dass bei wiederkehrenden Entzündungen von Blase und Nierenbecken oder gar Nierensteinen auch der Rücken seine Fett abbekommt oder sogar das Hüftgelenk.

Wenn wir diese Zusammenhänge betrachten, dürfte eigentlich jedem klar werden, wie essentiell eine ausgewogenen und gesunde, möglichst schadstofffreie Ernährung ist. Jede unserer Zellen setzt sich nun mal aus dem zusammen, was wir unserem Körper zuführen und kann dann ihre Funktion am besten ausführen, wenn unsere Nahrung von höchster Qualität und möglichst nicht industriell verarbeitet ist.

Im nächsten Teil schauen wir uns den Zusammenhang zwischen Verdauungssystem und Verspannungen von Schultern und Nacken mal genauer an.

 

 

 

Osteopathie und Ernährung Teil 1

Welchen Einfluss nimmt der Verdauungsapparat auf unsere Statik

In diesem Artikel möchte ich nicht so sehr auf die Wichtigkeit einer ausgewogenen Ernährung und einer gesunden Darmflora für unser Immunsystem oder der Auswirkung von Übergewicht auf Gelenke und Wirbelsäule eingehen, sondern vielmehr werde ich mich hier mit der faszialen Bedeutung des Verdauungsapparates befassen.

In der Mitte unseres Körpers gelegen, nimmt das Darmpaket eine Bedeutende Rolle für die komplette Statik unseres Bewegungsaparates ein, da wir hier muskuläre und fasziale Verbindungen zu Beinen, Becken,Wirbelsäule und über das Zwerchfell zum Brustkorb und somit auch zum Schultergürtel haben.

Bei andauernden Verdauungsproblemen wie Verstopfung, Blähungen oder auch latenten Entzündungen des Darmes, wie z.B. durch Nahrungsunverträglichkeiten, kommt es zu Verklebungen innerhalb des Bindegewebes zwischen den einzelnen Darmabschnitten und dadurch zu einer Veränderung der faszialen Spannung innerhalb dieser Region. Diese Spannungen können sich dann nach oben und unten fortsetzen.

Oder das einfache Beispiel, welches die meisten Mütter unter ihnen noch sehr gut aus der Schwangerschaft kennen dürften, nämlich das, dass ein großer Bauch das Becken dazu bringt, sich leicht nach vorne zu kippen, wodurch sich die Beckenschaufeln Richtung Bauch mehr öffnen, um diesem Platz zu verschaffen. Dadurch wird aber ein stärkeres Hohlkreuz ausgebildet, was dann meist zu Rückenschmerzen führt. Natürlich gibt es auch andere Ursachen für große Bäuche, womit wir dann auch wieder beim Thema Ernährung wären. 😉

In zukünftigen Artikeln zum Thema << Osteopathie und Ernährung >> werde ich noch genauer auf die einzelnen oben genannten Strukturen wie Wirbelsäule , Zwerchfell und Schultergürtel eingehen. Aber allein diese zwei einfachen Beispiele dürften eigentlich schon deutlich machen wie wichtig eine gesunde und Ausgewogen Ernährung auch im Sinne der Osteopathie ist und gerade hier ein jeder selber etwas für seinen Körper tun kann.

Osteopathie und Yoga

-Warum sich diese beiden Formen der Körperarbeit so gut ergänzen-

Der menschliche Körper ist ein Wunder der Kompensation. Kein Mensch ist hundertprozentig gerade. Bei dem einen ist ein Bein länger als das andere, oder ein Wirbel anders geformt als die anderen, und bei manchen liegen die Organe an einer anderen Stelle, als normalerweise. Aber dennoch schafft es der Körper meistens all diese Unterschied Auszugleichen.

Wenn es aber im Gewebe zu einer Stagnation kommt, z.B. durch andauernde Anspannung oder durch eine Blockade in der Wirbelsäule, kann der Körper häufig seine Kompensation nicht mehr aufrecht erhalten.

Um den Zusammenhang zwischen Osteopathie und Yoga herzustellen, werde ich nun einen kleinen Ausflug in die Anatomie machen.
Wir können den Körper vereinfacht dargestellt in 5 Systeme einteilen, dürfen dabei aber nicht vergessen, dass all diese Systeme ständig miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen.
Diese 5 Systeme sind :
Organsystem
Blutgefäße
Nervensystem
Muskeln und Faszien
Skelettsystem

Erstaunlicherweise sind es gerade die feinsten Systeme, welche die größten Auswirkungen haben, nämlich Nervensystem und Blutversorgung.

Das Nervensystem lässt sich in unterschiedliche Aufgabenbereiche teilen, wie schon gesagt, hier sehr vereinfacht und für jedermann verständlich dargestellt.
Es gibt einmal das vegetative Nervensystem, welches für alle Tätigkeiten des Körpers zuständig ist, die wir nicht willentlich steuern können, also vor allem die Tätigkeit der Organe.
Und es gibt das Willkürliche Nervensystem mit den zwei Funktionen Motorik und Sensibilität, also Bewegung und Fühlen.

Das vegetative Nervensystem ist wiederum in zwei Bereiche eingeteilt, den Sympathikus und den Parasympathikus.
Die Funktionsweise des Sympathikus kann man sich am ehesten vorstellen, in dem man sich all die Reaktionen des Körpers vor Augen führt, die hervorgerufen werden, wenn plötzlich ein Säbelzahntiger aus dem Gebüsch gesprungen kommt. So ist er zum Beispiel für die Weitstellung der Blutgefäße in der Skelettmuskulatur zuständig, damit diese eine besser Sauerstoffversorgung hat und somit leistungsfähiger wird – Kampf und Flucht .
Der Parasympathikus hingegen ist für Prozesse wie Verdauung und Regeneration zuständig , wenn wir also abends gemütlich am Lagerfeuer in unserer sicheren Höhle liegen.

Beide Systeme, also Sympathikus und Parasympathikus sollten im Gleichgewicht sein, damit der Körper seine Gesundheit aufrecht erhalten kann. Dauernder Stress zum Beispiel kann aber dazu führen, dass der Sympathikus die Überhand gewinnt, was weitreichende Folgen für den Körper haben kann.

Was hat nun all dieses osteopathische Wissen mit Yoga zu tun ?

Zur Beantwortung dieser Frage, nur ein Beispiel zu den Wechselwirkungen innerhalb unseres Körpers.
Wichtige Nervenzentren des Sympathikus befinden sich entlang der Wirbelsäule, so dass es hier bei Blockaden oder ständiger Verspannung, zu Irritationen in diesem System führen kann. So kommt es also nicht selten durch eine dauernde Muskelverspannung oder einer Blockade der Wirbelgelenke zu einem Ungleichgewicht zwischen Sympathikus und Parasympathikus und es werden die selben Symptome entwickelt wie unter Dauerstress.
Umgekehrt kann aber auch Dauerstress zu einer Blockade oder Verspannung der Muskulatur führen.

Die Nervenbahnen wiederum sind in Muskeln und Faszien ( Bindegewebszüge) eingebettet und werden hier leicht bei einer länger andauernden Verspannung im Gewebe irritiert. Da die Nerven einen sehr großen Anteil an der Steuerung unserer Organfunktionen haben, kann es dann auch hier zu Störungen kommen.
Mann kann diese Wechselwirkungen natürlich auch Anhand von Faszienzügen, Muskulatur, Gelenken, Blutversorgung oder der Organtätigkeiten veranschaulichen. Dieses eine Beispiel soll aber hier genügen.

Diese Wechselwirkungen innerhalb unseres Körpers erklären, warum in der Osteopathie all diese Systeme , also Organe, Blutgefäße, Nerven, Muskel&Faszien und Knochen mit einbezogen und gegebenenfalls Behandelt werden, wenn der Körper es nicht mehr schafft sich selber zurück in sein Gleichgewicht zu bringen.

Dabei ist es bei Erkrankungen, wo es noch nicht zu irreversiblen Schädigungen, z.B. der Gelenke, gekommen ist, meist mit 4-5 Behandlungen getan. Aber auch chronische Leiden mit strukturellen Veränderungen lassen sich häufig lindern, da durch die osteopathische Behandlung die Versorgung des umgebenden Gewebes verbessert wird. Dies erfordert allerdings eine regelmäßige Behandlung.

Yoga bietet in beiden Fällen eine perfekte Ergänzung, womit ein jeder die Möglichkeit hat,die Kompensationsfähigkeit und somit das Gleichgewicht seines Körpers aufrecht zu erhalten.Yoga unterstützt wie kein anderer „Sport“ all unsere Körpersysteme.

Die freie Beweglichkeit von Wirbelsäule und Gelenken wird gefördert. In bestimmten Stellungen, verstärkt durch die tiefe Atmung, werden die Funktionen unserer Organe und deren Blutversorgung unterstützt. Durch die Dehnungen werden Verspannungen in Muskulatur und Faszien gelöst. Und durch die meditative Haltung und Nach-Innen-Schau während der Übungen und Entspannungsphasen wird das vegetative Nervensystem positiv beeinflusst.

Aus diesem Grunde bieten wir in unserer osteopathischen Praxis auch regelmäßige Yoga Einsteiger Kurse, offene Stunden und Einzelunterricht.Somit kann jeder auch selber etwas zur Erhaltung seiner Gesundheit beisteuern.

Yoga, Meditation und Wandern im Ammergauer Voralpenland, Oktober 2019

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